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Waldorfschule Online-Shop

Liebe Leserinnen und Leser,
bei uns im Büro stapeln sich die Weihnachtskarten und Briefumschläge, die wir an unsere Kontakte versenden wollen und in den Innenstädten drängen sich die Menschen um die Glühweinstände. Spätestens jetzt wird uns allen klar: es weihnachtet sehr. Doch wie sieht es innerlich aus? Sind wir da auch schon auf die besondere Zeit eingestimmt, die am 24. Dezember ihren 1. und am 6. Januar ihren 2. Höhepunkt erreicht? Wir wünschen Ihnen allen für die nächsten Wochen die nötige Ruhe und Besinnlichkeit, um sich wirklich auf diese Festtage einstimmen zu können!
Alles Gute für 2013 wünscht Ihnen jetzt schon
Ihr Newsletter-Team!

3 Fragen an...Petra Kazmeier

(CMS) In dieser neuen Rubrik wollen wir Ihnen von nun an regelmäßig all die KollegInnen vorstellen, die Sie bisher noch gar nicht kennen, oder vielleicht nur dem Namen nach. Viel Freude beim Kennenlernen der netten MitarbeiterInnen unserer Geschäftsstelle in Stuttgart.

1. Was genau ist Ihre Aufgabe in der Waldorfwelt?
Als Empfangsmitarbeiterin in der Geschäftsstelle des Bundes der Freien Waldorfschulen betreue ich die Telefonzentrale und bin erster Ansprechpartner für unsere Gäste. Dazu gehört die Organisation des gesamten Empfangsbereichs mit den dazugehörigen Besprechungsräumen. Weiterhin verantworte ich das Anmeldewesen der jährlich stattfindenden Herbsttagung in Stuttgart. Genauso übernehme ich zur Entlastung anderer Mitarbeiter neben anfallenden Sekretariatsaufgaben auch administrative Tätigkeiten.

2. Woran arbeiten Sie gerade?

In diesem Moment bereite ich das Mailing für unsere Weihnachtsaktion vor.

3. Wie sieht Ihre Zukunftsvision für die Waldorfpädagogik aus?
Ich wünsche mir eine weltweit anerkannte Waldorfpädagogik, damit alle Kinder dieser Welt davon profitieren können.

Fotos vom Naturwissenschaftlichen Unterricht

(HKU) Bilder sind aus den Medien heute nicht mehr wegzudenken. Aus diesem Grund suchen wir immer wieder gute Bilder aus dem Unterricht für unsere Öffentlichkeitsarbeit, für die "Erziehungskunst" und für Journalisten, die uns danach fragen.
Da unser Vorrat an guten Fotografien aus dem naturwissenschaftlichen Unterricht sehr begrenzt ist, suchen wir dringend ein oder zwei Schulen, an denen die Fotografin Charlotte Fischer professionelle Bilder aufnehmen kann.
Frau Fischer hat große Erfahrung beim Fotografieren von Kindern. Alle Aufnahmen, die sie für uns fotografiert, stehen auch der Schule, an der sie aufgenommen wurden, kostenlos für ihre eigene Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung.
Wenn Sie interessiert sind, schreiben Sie uns bitte eine eMail, damit wir uns über den Zeitpunkt (erstes Halbjahr 2013), die Klassen, die Freigaben der Fotografierten etc. verständigen können.
Wir freuen uns auf Ihre "Bewerbung"!

Verteilung der Erziehungskunst

(HKU) Ab und zu erreichen uns Berichte von Schulen, an denen die Verteilung der "Erziehungskunst" nicht wirklich gut funktioniert. Zu viele "Erziehungskünste" bleiben liegen und das ärgert alle. Dass man damit auch ganz anders umgehen kann, zeigt die folgende eMail, die wir aus Wiesbaden erhielten:

"... auch bei uns hat die Verteilung der "erziehungskunst" nicht funktioniert. Alle Versuche, die Verteilung zu verbessern, scheiterten und der Großteil der "erziehungskünste" blieb regelmäßig liegen.
Mittlerweile versenden wir jeden Monat zu Werbezwecken 67 Exemplare an Hebammen, Frauenärzte und Kinderärzte in Wiesbaden (Kosten: Porto Büchersendung 0,85 Euro +  0,45 Euro für speziellen Umschlag = 87,10 Euro/Monat).
Mit kurzem Anschreiben und einer Ausgabe der "erziehungskunst" hatte ich angefragt, ob eine weitere regelmäßige Zusendung erwünscht sei. Da die Angeschriebenen so wenig Aufwand wie möglich haben sollten, fügte ich neben einem frankiertem Umschlag einen kleinen Rücklaufzettel bei, auf dem nur ein Kreuz und eine Unterschrift samt Stempel zu machen waren. Nur sehr wenige wünschten keine weitere Zusendung.
Darüberhinaus versorgen wir 4 in der Nähe gelegene Waldorfkindergärten mit jeweils 10 Heften.
Die wenigen Hefte, die jetzt noch liegenbleiben, weil sie nicht in die Klassen kommen, werden für die Öffentlichkeitsarbeit bei unseren Veranstaltungen verwandt.
Mit freundlichen Grüßen
Susanne Schöntaube
Freie Waldorfschule Wiesbaden"
Danke!

Unser Bestellshop ist online!

(HKU) Seit Ende November ist der Bestellshop des Bundes der Freien Waldorfschulen online. Dort können Sie alle Materialien bestellen, die wir für Ihre Öffentlichkeitsarbeit und die Lehrergewinnung bereit halten. Sie können sowohl ein individuelles wie ein institutionelles Konto für Ihre Bestellungen einrichten.
Klicken Sie dazu einfach auf unserer Homepage auf den Knopf, den Sie hier abgebildet sehen - oder gehen Sie direkt auf die Webseite www.waldorfschule-shop.de

Informationsdienst Gentechnik

(CMS) Seit kurzem ist ein neues Portal online gegangen, das kritische Informationen zum Thema Gentechnik für den Unterricht bereit hält. Die Anwendung dieser Risikotechnologie in der Landwirtschaft und bei der Erzeugung von Lebensmitteln wird in unserer Gesellschaft seit Jahren kontrovers diskutiert. Zurecht steht daher die Auseinandersetzung mit der Agro-Gentechnik auf den Lehrplänen der staatlichen Schulen.
An entsprechend aufbereiteten Informationsmaterialien für Schulen mangelt es zwar nicht, doch sie stammen meist von der Industrie, deren Interessensverbänden oder von industrienahen Wissenschaftlern. Dieser oftmals einseitigen Darstellung der "Chancen" der Agro-Gentechnik (und den angeblich vernachlässigbaren Risiken) will das neue Internetportal etwas entgegen setzen.

Bayern aktuell: Regionale Lehrerbildung soll Vorrang haben

Download Jahresbericht 2012

(CU) Mit neuen Ideen in der Lehrerbildung möchte die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) der Freien Waldorfschulen in Bayern Menschen aus der Region für den Beruf des Waldorflehrers gewinnen. „Deswegen sind wir auch froh, dass die Schulträgerversammlung unserem Antrag zugestimmt hat, mit dem wir einen höheren Anteil der Bundesmittel in der Region behalten können“, betont dazu Christoph Dörsch, einer der Sprecher der LAG. Ca. 65.000 Euro stehen nach  dem Beschluss jetzt für die regionale Lehrerbildung zur Verfügung.
Neu ist zum einen ein übergreifender Trägerverein, dem die nordbayrischen Ausbildungsstätten in Nürnberg und Würzburg angehören sollen, zum andern das Konzept eines „Wanderseminars“, bei dem sich die Ausbildungsmodule auf verschiedene Standorte an den nordbayerischen Waldorfschulen verteilen. Es soll die Wege für die Studierenden kurz halten und so Interessenten aus Bayern zugutekommen.
„Es kann sich schließlich nicht jeder erlauben, ein Jahr zur Ausbildung nach Hamburg zu gehen“, meint Dörsch.Das „Wanderseminar“ soll seinen Betrieb im September aufnehmen. Es bietet eine berufsbegleitende Ausbildung zum Waldorflehrer und soll auch für Quereinsteiger offenstehen. Abschlüsse sollen ggf. in Zusammenarbeit mit den Hochschulen vergebenwerden. „Wir müssen verschiedene Modelle ausprobieren“, betont der LAG-Sprecher. Beim Fernstudium Jena habe es anfänglich auch viele Zweifel gegeben, aber heute sei es ein anerkannter Ausbildungsweg.
Möglichkeiten der regionalen Lehrerbildung waren auch Schwerpunkt der zwei Zusammenkünfte, die die LAG Bayern unter dem Titel „LAG spezial“ regelmäßig veranstaltet. Bedauerlich sei in diesem Zusammenhang, dass es bisher nicht gelungen sei, genügend Interessenten für die Eurythmielehrerausbildung in Nürnberg zu finden. Hier hofft die LAG, dass die Nürnberger Eurythmieschule auch in den Trägerverein der nordbayrischen Seminare einbezogen werden kann.
Neben der Lehrerbildung stand das Thema Inklusion im Vordergrund der LAG-Arbeit des laufenden Schuljahrs. Auch hierzu wurden zwei „LAG-spezial“-Treffen zusammen mit den heilpädagogischen Schulen veranstaltet. „Dabei ging es uns vor allem darum, uns gedanklich damit zu befassen,wir wollten uns darüber verständigen,wiewir an das Thema herangehen“, so Dörsch. Zu einem der Treffen war die Behindertenbeauftragte des Landes, Irmgard Badura, eingeladen. Bisher gibt es in Bayern kleinere Kooperationen und rege Kontakte zwischen heilpädagogischen Schulen und Regelwaldorfschulen. Würden diese konsequentweitergeführt, ergebe sich am Ende eine Zusammenarbeit und man könne sich ergänzen.
Ein großes Plus ist aus der Sicht der LAG auch die aktive Mitarbeit der Eltern an den bayrischen Waldorfschulen. Dörsch freut sich über den engagierten Landeselternrat, die LAG könne sich darauf verlassen, dass die Eltern die Schulen in allen wichtigen Themen begleiten. Mit dem derzeitigen Stand der Zuschusssituation ist man bei der LAG Bayern noch nicht zufrieden. Allerdings liegt das größte Problem laut Dörsch bei den Baukostenzuschüssen. Hier sei in Bayern ein Finanzstau von ca. 500 Mio. Euro zu verzeichnen. „Wenn wir derzeit einen Baukostenzuschuss beantragen, müssen wir mit einer Wartezeit von zehn Jahren rechnen.“ Bedingt sei diese Situation vor allem durch die Prioritäten der Landesregierung. „Es ist ja nicht so, dass das Geld nicht da ist, es wird für andere Zwecke eingesetzt“, meint der LAG-Sprecher.
Unter anderem deswegen hat die LAG Bayern 2011 zusammen mit dem Montessori-Landesverband die Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen (AGFS) in Bayern gegründet. Ziel der Zusammenarbeit ist u. a. die Verbesserung der finanziellen Unterstützung aller freien Schulen in Bayern.

Bund der Freien Waldorfschulen e.V. | Wagenburgstraße 6 | D-70184 Stuttgart | Telefon: +49 (0)711 21042-0 | Telefax: +49 (0)711 21042-19 | E-Mail: bund@waldorfschule.de |