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Witten/Annen Institut für Waldorf-Pädagogik

Zulassungsvoraussetzungen

Die Zulassungsbedingungen sind die allgemeine Hochschulreife, für einige Studiengänge die fachgebundene Hochschulreife oder der Nachweis einer gleichwertigen Vorbildung.

Studiengänge

  • Studiengang zum Waldorfklassenlehrer mit zusätzlicher Fachqualifikation in einem der Fächer Audiopädie / Musik in den Klassen 1-4, Eurythmie, Fremdsprachen, Gartenbau, Heil-/Sonderpädagogik (in Kooperation mit dem Institut für Heilpädagogische Lehrerbildung), Handarbeit, Handwerk und Bildende Kunst, Musik, Naturpädagogik/Umweltpädagogik in den Klassen 1-4. Dauer des Studiums: 4 bis 5 Jahre.
  • Studiengang zum Eurythmisten mit pädagogischer Qualifikation. Dauer: 4 bis 5 Jahre
  • Studiengang Schulmusik Klasse 1-13 mit waldorfpädagogischem Schwerpunkt. Dauer des Studiums: 4 Jahre. Der Studiengang wird in Kooperation mit der Hogeschool Helicon /NL angeboten.
  • Studiengang zum Klassen-/ Fach-/ und Oberstufenlehrer an Waldorfschulen – postgraduiert. Dauer des Studiums: 1 Jahr.

Auf Grundlage der Verordnung über die Ersatzschulen (ESchVO) in NRW § 6 Abs. 2 b) erhalten Absolventen der Waldorfklassenlehrerbildung am Institut für Waldorf-Pädagogik eine Unterrichtsgenehmigung für die Klassen 1 bis 8 an Waldorfschulen.

Witten/Annen Institut für Waldorf-Pädagogik

Annener Berg 15
58454 Witten/Ruhr
Fon 02302-9673-0
Fax 02302-68000

info@wittenannen.net
www.wittenannen.net

Ansprechpartner Frau Wachowski-Nötzel (Sekretariat)

Ein erfolgreicher Studienabschluss nach der seit 1994 gültigen Studienordnung am Institut gilt somit als Nachweis der Befähigungen, Kenntnisse und Fähigkeiten gemäß § 61 Abs. 6 SchulG.

Das Institut für Waldorf-Pädagogik ist als Einrichtung zur Lehrerbildung im tertiären Bereich anerkannt, wie zuletzt im Mai 2009 durch das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen bestätigt, und damit berechtigt am Sokrates-Erasmus-Programm der EU teilzunehmen.

Forschung

Forschung wird in Form von Forschungsprojekten der Dozenten und in Zusammenarbeit mit anderen Persönlichkeiten entwickelt und durchgeführt.

Qualitätssicherung und -entwicklung:

Externe Evaluation

Durch den Ausbildungsrat des Bundes der Freien Waldorfschulen, der Witten/Annen in regelmäßigen Abständen besucht und regelmäßig schriftlich über den Entwicklungsstand der Ausbildung informiert wird.

Durch den Aufsichtsrat des Instituts für Waldorf-Pädagogik, dem zu den Sitzungen ein Bericht zur Ausbildungs- und Finanzierungslage des Instituts vorgelegt wird (5- bis 6-mal jährlich).

In einzelnen Fachbereichen durch externe Gutachter anderer Lehrerbildungseinrichtungen und Hochschulen, zuletzt im Fachbereich Musik.

Wissenschaftliche Begleitung des neuen Studienkonzeptes durch Prof.Dr. G. Bellenberg (RUB)

Interne Evaluation

In den einzelnen Kursveranstaltungen gemeinsam mit den Studierenden am Ende eines Kurses in Gesprächsform und/oder anhand eines Evaluationsbogens.

Am Ende jeden Trimsters gemeinsam mit allen Studierenden und den Ausbildungslehrern an den Schulen; schriftlich dokumentiert.

In der 5-tägigen Planungs-Konferenz im Februar/März jeden Jahres.

Ausstattung

Außer den Seminarräumen, der Bibliothek und dem Computerarbeitsraum gibt es:

  • Räume für Eurythmie,
  • Ateliers für Malen, Plastizieren, Bildhauerei und Schnitzen,
  • eine Schmiede für Eisenschmieden und Kupfertreiben,
  • eine Schreinerei,
  • eine Gärtnerei. Die  Gärtnerei ist sowohl in die Lehrerbildung integriert als auch eigenständiger Ausbildungsbetrieb.

Verwaltung/Finanzierung

Die Lehrerbildung wird in Selbstverwaltung organisiert und durchgeführt. Rechtsträger ist Witten/Annen Institut für Waldorf-Pädagogik e.V.

Der Leitungskonferenz obliegt die Leitung des Instituts für Waldorf-Pädagogik in allen wesentlichen pädagogischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Fragen. Der Vorstand führt die täglichen Geschäfte des Vereins. Er hat bei seiner Tätigkeit die Beschlüsse der Konferenz zu beachten. In den Vorstand wählbar sind Mitarbeiter des Instituts, die der Konferenz angehören.

Der Aufsichtsrat berät, fördert und begleitet die Führung der Geschäfte des Instituts durch Konferenz, Vorstand und den oder die Geschäftsführer.

Als Unterabteilung des Vereins betreiben die Studenten des Instituts für Waldorf-Pädagogik einen Hilfsfonds zur Unterstützung der Kommilitonen, die wirtschaftlich hilfsbedürftig sind (Studentengemeinschaft). Der Haushalt wird durch Mittel aus dem Haushalt des Bundes der Freien Waldorfschulen, durch Studiengebühren sowie durch Spenden finanziert.

Aktuelle Entwicklungen

Das Institut für Waldorf-Pädagogik arbeitet im 5. Jahr an der Neugestaltung des Studiums. Grundlage ist das Konzept "Duale Ausbildung in Seminar und Schule". Ab dem Studienjahr 2015/16 ist das Studium 5-jährig, d. h. insgesamt 3 Jahre am Ausbildungsort Lehrerseminar und 2 Jahre am Ausbildungsort Schule.

Leitideen des neuen Konzepts sind:

  • Nähe der Ausbildung zum Kind, Nähe der Schule zu Forschungs- und Entwicklungsvorhaben.
  • Ausbildung von Lehrerkompetenzen anhand stetig zunehmender Verantwortung.
  • Wechsel und gegenseitige Befruchtung von Phasen mit den Schwerpunkten Handeln und Reflektieren (Studienort = Arbeitsort = Schule) mit Phasen der zweckfreien inhaltlichen Durchdringung und Ideal-Bildung mit den Schwerpunkten Erkennen und Entwickeln (Studienort = Seminar = Welt).
  • Verantwortliche Zusammenarbeit zwischen Seminar und Schule als Ausbildungsorte u. a. in den Feldern Anthropologische Grundlagen der Waldorfpädagogik, Grundlagen und Didaktik/Methodik eines Faches und der Lernbereiche Sprache, Kulturkunde, Naturkunde, Mathematik und Künste als Lehrerbildungsmittel.
  • Module lösen die bisherigen Organisationsparameter (Lehrveranstaltungen, Lernbereiche, Fächer) ab.

Bund der Freien Waldorfschulen e.V. | Wagenburgstraße 6 | D-70184 Stuttgart | Telefon: +49 (0)711 21042-0 | Telefax: +49 (0)711 21042-19 | E-Mail: bund@waldorfschule.de |