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Bund der Freien Waldorfschulen

Die deutschen Waldorfschulen haben sich unter der Bedrohung durch den Nationalsozialismus 1933 und dann 1946 erneut zu einem Bund der Freien Waldorfschulen e.V. mit dem Sitz in Stuttgart zusammen geschlossen. Es handelt sich um eine föderative Vereinigung, die die Autonomie der einzelnen Waldorfschule nicht antastet, wohl aber gemeinsame Aufgaben und Interessen wahrnimmt.

Mitglieder

Korporative Mitglieder sind derzeit in Deutschland 237 Waldorf- und Rudolf-Steiner-Schulen sowie elf Seminare/Hochschulen für Waldorfpädagogik. Daneben gibt es ca. 1600 persönliche Mitglieder.

Ziele und Aufgaben des Bundes

  • Eintreten für ein freies und selbstverwaltetes Schulwesen (freies Geistesleben)
  • Förderung und Entwicklung der Pädagogik Rudolf Steiners (Waldorfpädagogik)
  • Zusammenarbeit mit Institutionen, die auf dem Gebiet der Waldorfpädagogik im In- und Ausland tätig sind
  • Unterstützung und Beratung der einzelnen Schulen
  • Koordination schulpolitischer Aktivitäten
  • Veranstaltung von öffentlichen Tagungen zur Waldorfpädagogik
  • Planung, Durchführung und Koordination von Lehrertagungen, Fachtagungen, Fortbildungen und Kolloquia
  • Finanzierung der Lehrerbildung
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Herausgabe der Zeitschrift Erziehungskunst

Vereinbarung über die Zusammenarbeit im Bund der Freien Waldorfschulen

Am 27. März 2011 verabschiedeten die Waldorfschulen mit großer Mehrheit die Vereinbarung über ihre Zusammenarbeit. Diese Vereinbarung beschreibt neben dem Leitbild die Grundlagen der Zusammenarbeit aller Waldorfschulen, des Aufnahmeverfahrens neuer Schulen in den Bund der Freien Waldorfschulen und der qualitativen Entwicklung jeder einzelnen Schule.

Im März 2016 sind die Grundsätze der Zusammenarbeit auf der Mitgliederversammlung neu beschlossen worden und stehen hier in der Fassung vom 13. März 2016 zum Download bereit.

Download (PDF)

Satzung des Bundes der Freien Waldorfschulen

Die Satzung des Bundes der Freien Waldorfschulen stammt vom 18. März 2007. Sie enthält unter anderem ausführliche Informationen zu allen Gremien des Bundes.
Die letzte Satzungsänderung beschloss die Mitgliederversammlung am 23. März 2014, die aktuelle Fassung stammt vom 9. April 2015.

Download (PDF)

Freundeshilfe

Die Freundeshilfe ist eine freiwillige und gemeinnützige Vereinbarung innerhalb des Bundes der Freien Waldorfschulen. Sie bezweckt im Sterbefall eines/einer Lehrer*in oder Mitarbeiter*in eines Schulvereins (Teilnehmer) die einmalige Unterstützung der Angehörigen des/der Verstorbenen oder der die Sterbekosten tragenden Person durch alle übrigen Teilnehmer*innen. An der Freundeshilfe können sich alle im Bund der Freien Waldorfschulen tätigen Lehrer*innen und Mitarbeiter*innen beteiligen, wenn sie ihren Eintritt innerhalb der ersten 10 Dienstjahre erklären, und nicht älter als 55 Jahre sind.

Bei Fragen können Sie sich gerne an uns wenden:

Freundeshilfe im Bund der Freien Waldorfschulen
Wagenburgstr. 6, 70184 Stuttgart
Telefon 0711-21042-14
Fax 0711-21042-19
freundeshilfe@waldorfschule.de

Bund der Freien Waldorfschulen e.V. | Wagenburgstraße 6 | D-70184 Stuttgart | Telefon: +49 (0)711 21042-0 | Telefax: +49 (0)711 21042-19 | E-Mail: bund@waldorfschule.de |