Interkulturelle Waldorfschule

Nach dem Vorbild der Interkulturellen Waldorfschule in Mannheim wurden zwei weitere in Berlin und Dresden gegründet.

Mit der Interkulturellen Waldorfschule, deren Klassen zu über 50 Prozent von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund besucht werden, kamen neue Impulse in die Waldorfpädagogik wie z.B. der begegnungssprachliche Unterricht. Aber auch die allgemeinen Merkmale der Waldorfschulen wie die Stellung der Klassenlehrerin oder des Klassenlehrers, die künstlerisch-handwerklichen Elemente, der Ganztagsschulbetrieb und der Verzicht auf eine frühzeitige Selektion der Schülerinnen und Schüler tragen dazu bei, auch Kinder aus benachteiligten Stadtteilen angemessen zu fördern. Dies zeigen erste wissenschaftliche Evaluationen der Interkulturellen Waldorfschule, z.B. beim Thema Sprachförderung (siehe dazu Forschung).

Der Arbeitskreis richtet sich an Mitarbeitende, Eltern, Schüler:innen und Verantwortliche aus Waldorfschulen und Waldorfkindergärten, die sich mit Diversität, Interkulturalität und diskriminierungssensibler Schulentwicklung beschäftigen.


Eine Mitarbeit oder projektbezogene Beteiligung steht Interessierten offen, die Erfahrungen, Fragen oder fachliche Kompetenzen in die gemeinsame Arbeit einbringen möchten. Der Arbeitskreis achtet darauf, unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen einzubeziehen.


Wir interessieren uns für Erfahrungen, Praxisbeispiele und Materialien aus Waldorfschulen und weiteren fachlichen Zusammenhängen. Diese möchten wir sammeln, bündeln und zugänglich machen.
Angebote und Arbeitsformen
Der Arbeitskreis gibt fachliche Impulse, fördert Austausch und Vernetzung und entwickelt beziehungsweise vermittelt Materialien und Fortbildungsangebote. Dazu gehören insbesondere:
•    Impulse für eine vielfältiger zusammengesetzte Schüler:innen- und Elternschaft, etwa durch die Reflexion von Zugangswegen, Ansprache und Aufnahmeverfahren;
•    Impulsreferate und Workshops für eine diskriminierungssensible, diversitätsbewusste und teilhabeorientierte Schulentwicklung;
•    Anregungen für eine zeitgemäße und vielfaltssensible Gestaltung von Unterricht, Erzählstoffen und Lehrmaterialien;
•    Austausch- und Fortbildungsformate zu Themen wie Mehrsprachigkeit, Rassismuskritik, Geschlechtervielfalt, soziale Teilhabe, Inklusion sowie religiöser und weltanschauliche Vielfalt;
•    die Initiierung und Unterstützung von Fachtagen.
•    Der Arbeitskreis steht auch Einzelpersonen für Fragen und Anregungen offen, die sich mit den Themen Waldorfpädagogik in Bezug auf Diversität und Bildungsgerechtigkeit befassen.

Sie erreichen den Arbeitskreis für Diversität und Interkulturalität unter:
vielfalt@waldorfschule.de
 

Kontakt zu den Initiativen:

Dresden: www.ikwsd.de (interkulturelle Waldorfschule Dresden)
Interkulturellen Waldorfschule Mannheim: www.fiw-mannheim.de
Interkulturellen Waldorfschule Berlin: www.berlin.interkulturellewaldorfschule.org